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1. ADAC Rallye Days Horlofftal rund um Hungen-Villingen

Gruppe B

Faszination Rallyesport: ADAC Rallye Days zeigen spektakulären Sport auf höchstem Niveau

 

Das gibt es nur einmal: Auf Teilstücken der bis in die 1980er-Jahre als Rallye-Europameisterschaft gefahrenen „Hessen-Rallye" werden am 6. März aktuelle und legendäre Rallyefahrzeuge zu bestaunen sein. Bei seinen 1. ADAC Rallye Days möchte der Motorsport-Club (MSC) Horlofftal die Erin­nerungen an die legendäre Rallye aufleben lassen und zugleich die nach aktuellen internationalen Reglements vorbereiteten Fahrzeuge präsentieren. Sport und Show bilden dabei die optimale Balance und entsprechen den Wünschen der vielen Fans, die zu den ADAC Rallye Days Horlofftal in den Dörfchen Hungen-Villingen und Laubach-Ruppertsburg erwartet werden. Das Besondere: Der Eintritt ist frei, und auf den beiden, als Rundkurse und mit Ortsdurchfahrten geplanten Strecken wechseln sich schnelle und enge Abschnitte ab, wie man es nur selten in Deutschland findet. Alle Zuschauer­punkte sind in wenigen Minuten zu erreichen, bei einem Besuch im Fahrer­lager, unmittelbar im Ortskern von Hungen-Villingen, treffen Fans direkt auf die Fahrer und ihre Wettbewerbsfahrzeuge.

Rallyesport boomt international
Rallyesport hat international einen extrem hohen Stellenwert. Die Meister­schaftsläufe der WRC (World Rally Championship) und IRC (Intercontinental Rally Challenge) haben weltweit höchste TV-Einschalt­quoten und in den jeweiligen Ländern sehr hohe Zuschauerzahlen. Von der Großserie abge­leitete Sportmodelle von Citroen, Ford, Honda, Mitsubishi, Peugeot und Skoda bestimmen in den beiden Premiumserien das Tempo. In Deutschland wird die Internationale Deutsche Rallyemeisterschaft in der Saison 2010 bei nur fünf Läufen entschieden.

Deutsche Topmarken
Bis vor rund 20 Jahren engagierten sich auch deutsche Topmarken im spektakulären Sport, der schon immer mit High-Tech-Fahrzeugen der neuesten Generation die Massen faszinierte. Aber jetzt weinen viele Fans den „guten, alten Zeiten" nach, als Audi, Opel, BMW, Porsche und sogar auch Mercedes den Ton angaben.

Internationale Maßstäbe
Bei vielen nationalen Rallyes werden die Erinnerungen an längst vergange­nen Epochen des Rallyesports hoch gehalten. Ein nur national gültiges Reglement macht es möglich, dass betagte Fahrzeuge in der so genannten „Gruppe H" auch heute noch konkurrenzfähig bei Rallyes in Deutschland an den Start gehen. Ein wahrer Tummelplatz für die Gruppe-H-Fahrzeuge sind mittlerweile die nationalen Rallyes des Typs „200". Dabei darf die Gesamt­streckenlänge aller Wertungsprüfungen zusammen 35 km nicht über­schreiten; eine Streckenlänge, über die Profis nur schmunzeln, denn bei großen internationale Rallyes ist nicht selten eine einzige Wertungsprüfung über 30 km lang!

Große Show - Eintritt frei

Die gesamte Palette spektakulärer Rallyefahrzeuge möchte der Motorsport-Club (MSC) Horlofftal jetzt bei seinen 1. ADAC Rallye Days präsentieren, ohne die Starter dabei einem Meisterschaftsdruck auszusetzen. In zwei unterschiedlichen Starterfeldern sollen historische Fahrzeuge, aber auch Rallyefahrzeuge neuester Generation zu sehen und zu hören sein. Dafür hat der in vielen Bereichen des Motorsports und der Verkehrserziehung enga­gierte MSC Horlofftal ein neues Konzept entwickelt. Bei freiem Eintritt können Zuschauer am 6. März 2010 rund um Villingen und Ruppertsburg auf zwei kurzen, aber fahrerisch anspruchsvollen Strecken sowie in einer großen „Boxengasse" in Villingen die Fahrzeuge und Fahrer live und am Limit erleben. In der „Boxengasse" können sich die Teams in Zelten und Ausstellungspavillons präsentieren, die nicht im offiziellen Feld der „Rallye 200" gemeldet sind und damit nicht den Parc-fermé-Bestimmungen unterliegen.

Rahmenprogramm lockt

Rund 220 Helfer sind in die Organisation eingebunden, darunter viele routinierte Streckenposten und Funktionäre der Nachbarclubs, denn der MSC Horlofftal möchte an den beiden Wertungsprüfungen und auch am Rahmenprogramm den Fahrern und den Zuschauern viel bieten. Vier Zuschauerpunkte mit fachkundigen Moderatoren sind vorgesehen. Aktuell werden die Kontakte zu den Teams geknüpft. Rechtzeitig vor dem Saison­start diverser nationaler Meisterschaften können die 1. ADAC Rallye Days auch ein gutes Trainingslager sein.


Drei Startergruppen

Der MSC Horlofftal verknüpft bei seinen 1. ADAC Rallye Days die Regle­ments verschiedener Konzepte miteinander und erreicht damit quasi drei unterschiedliche Startergruppen. Während der „offizielle" sportliche Teil im Rahmen einer „Rallye 200" abläuft, können historische Fahrzeuge die Wertungsprüfungen als „Gleichmäßigkeitsprüfung" absolvieren. Zusätzlich werden drei ausgesuchte Top-Rallyefahrzeuge mit Spitzenfahrern als Sicherungsvorausfahrzeuge mit den Startnummern „0", „00" und „000" eingesetzt.


Zwei Rundkurse
Die dreifach zu fahrenden Rundkurse haben nur eine Rundenlänge von 2,7 km beziehungsweise 1,8 km und gehen zu jeweils 50 Prozent unmittelbar über die Dorfstraßen. Und die Fans sind mittendrin statt nur dabei: An speziell gesicherten Zuschauerpunkten können sie den Fahrern aufs Lenk­rad schauen - spektakulärer geht es kaum!